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Die Ruth Kreitz Stiftung fördert ab April 2021 den deutsch-afrikanischen Verein Mama Afrika e.V. 

Die Ruth Kreitz Stiftung fördert ab April 2021 den deutsch-afrikanischen Verein Mama Afrika e.V. über einen längerfristigen Zeitraum. Als gemeinnützig anerkannter deutsch-afrikanischer Verein möchte Mama Afrika e.V. die afrikanische Kultur durch verschiedene Kulturprojekte an Berliner Schulen und Kindertagesstätten bekannt machen, und somit einen Beitrag zur Integration leisten.

In Deutschland organisiert Mama Afrika bundesweite Informationsveranstaltungen und Aufklärungskampagnen zum Thema: Weibliche Genitalverstümmelung. Der Vorstandsvorsitzende der Ruth Kreitz Stiftung, Bodo Adler, freut sich, mit der Zusage einer regelmäßigen Förderung den Mama Afrika e.V. zukünftig bei dieser wichtigen Arbeit finanziell unterstützen zu dürfen. Neben zahlreichen Projekten und Aufklärungskampagnen in Deutschland und Guinea, steht vor allem auch der Ausbau des Mama Afrika Kindergartens in Kankan/Guinea im Fokus.


Durch das intensive Engagement der Gründerin, Hadja Kitagbe Kaba, und Ihrer beiden Kinder Tiranké Diallo und Souleymane Diallo, welche die Arbeit nach dem plötzlichen Tod ihrer Mutter im Jahr 2015 in deren Gedenken weiterführen, konnte dem Kindergarten bereits eine Grundschule angeschlossen werden, in der Kinder bis zur 4. Klasse unterrichtet werden.

Mama Afrika möchte das Verbot der weiblichen Genitalverstümmelung in afrikanischen Ländern, insbesondere Guinea (Westafrika), weiter voran treiben.

Ärzte, Ärztinnen, Hebammen und insbesondere Mütter und Großmütter stehen im Mittelpunkt der Programmarbeit, die aus Alphabetisierungs-, Bildungs- und Aufklärungsprojekten besteht.

Mama Afrikas Kampf liegt darin, über die physischen und psychischen Folgen der Beschneidung aufzuklären, um so diesem jahrtausendealten Brauch ein Ende zu setzen.


Text und Bild mit freundlicher Genehmigung von Mama Afrika e.V.

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